Manfred Koch Consulting - Beratungsdienstleistungen

Qualitätssicherung für IT-Projekte

Die Suche nach der besten Methode wird oftmals sehr ideologisch um nicht zu sagen klassenkämpferisch geführt. Dabei besteht die Gefahr, dass das eigentliche Thema, die Sicherung der Qualität, an den Rand gedrängt wird.

Wesentlich ist aber, dass man das

  • Sinnvolle,
  • Wesentliche,
  • Bezahlbare

also die Kosten und den Nutzen nicht völlig aus den Augen verliert.

Einige Modelle zur Verbesserung der Qualität


ISO 9000

Die Zertifizierung erfolgt durch ein Audit und wird erteilt, wenn die Forderungen an das Qualitätssystem nach ISO 9000 erfüllt sind.

TQM (Total Quality Management)
Einige Merkmale des TQM-Ansatzes:

  • Höchsten Qualitätsanspruch an Produkte und Serviceleistungen,
  • Kundenorientierung,
  • alle Mitarbeiter sind für die Qualität zuständig,
  • ständige Verbesserungen (in kleinen Schritten). 

CMM (Capability Maturity Model)
Softwaretechnisch orientiert. Die Aussage des CMM-Ansatzes ist, dass mit jeder höheren Reifegradstufe einer Entwicklungsorganisation ein besseres Produkt bei sinkendem Risiko entsteht. Das Model kennt 5 Reifegradstufen.

Ein pragmatischer aber doch methodischer Ansatz


Eine Voraussetzung für eine effiziente Qualitätssicherung ist der in ein Vorgehensmodell eingebettete Qualitätssicherungsplan mit definierten Prüfobjekten.

Beispielhaft sind hier die Meilensteine genannt.

Meilensteine sind Zwischenergebnisse und in der Regel objektive Garanten für die Qualität eines Produkts, wenn sie

  • überprüfbar sind z.B. aus den fachlichen Spezifikationen im Lastenheft 10 Testfälle ableiten; Programm ist zu 30% erstellt ist kein prüfbarer Meilenstein,
  • kurzfristig erstellbar sind (max. 1 Monat), 
  • über die Projektlaufzeit gleichmäßig verteilt sind (keine Häufung der Meilensteine zur Mitte und zum Ende eines Projekts).

Ein weiterer wichtiger Baustein, der aber immer am Beginn eines IT-Projekts stehen sollte, ist eine Risikoanalyse im Bezug auf die

  • Anforderungen an das Produkt,
  • Entwicklung, Akzeptanz und Wartung,
  • Vermarktung,
  • wirtschaftlichen Erfolgsaussichten.

Abhängig vom Umfang ist auch die „pre sales Phase“ in die Risikoanalyse einzubeziehen.

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